Katzenforum Bubastis

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#16BeitragVerfasst: 06.06.2008 22:00 
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Diesen Beitrag habe ich erst jetzt gesehen.

Wolfgang hat geschrieben:

Aber wäre es nicht schön, wenn sich wieder stabile Populationen echter Wildkatzen überall ansiedeln könnten. Was würde auch hier für eine Vielfalt aufgrund der unterschiedlichen Regionen entstehen, so wie es weltweit schon verschiedenste Arten von Wildkatzen (ich meine damit nicht Tiger, Löwe oder Leopard) gibt. Klar, das löst keines der hier diskutierten Probleme, ist halt nur ein Traum. Denn wenn ich das richtig beobachte, beginnt ja seit einiger Zeit eine neue Zuchtoffensive: Exotische Wildkatzen mit Hauskatzen zu kreuzen um damit ein wenig Wildnis in die guten Stuben zu bringen (dann muß man wenigstens nicht raus in die Natur und sich deren unbequemlichkeiten aussetzen).

Das wird ein Traum bleiben, denn wir haben diesen Tieren den Lebensraum genommen . Wir brauchen Straßen, Radwege, Wanderpfade usw., was eine Ansiedlung wilder Tiere auch nur annähernd in solchen Gegenden unmöglich macht. Erst wenn wir lernen, Rücksicht zu nehmen und den Tieren ihren eigenen Lebensraum zugestehen, könnte sich Dein Traum verwirklichen. Da der Mensch nicht verzichten kann, werden sich wilde Tiere ins Wohnzimmer geholt bzw. Züchtungen angestrebt, die wider der Natur sind.

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#17BeitragVerfasst: 21.10.2008 08:17 
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Hm... hierzu möchte ich mich nur ganz kurz äußern sonst wird das ein eeeewig langer Beitrag Bild

Also ich finde die Katzen- oder auch Hundezucht seeeehr wichtig, WENN sie verantwortungsvoll betrieben wird.

Es gibt überall schwarze Schafe, auch unter den Züchtern, die bei einem ordentlichen Verein registriert sind, gibt es viele schwarze Schafe und genau aus dem Grund, muss man sich die Zuchtstätten ganz genau ansehen, sich gut informieren, die Züchter und die Tiere der Zucht kennenlernen, sie besuchen.

Ich glaube nicht, dass die Rassekatzen in Tierheimen von "seriösen" Züchtern stammen, das ist bestimmt nur ein Bruchteil, denn seriöse Züchter nehmen die Tiere zurück oder suchen mit den Besitzern Lösungen. Ebenso wie der Züchter informiert werden MUSS (im Kaufvertrag geregelt), wenn die Katze abgegeben wird (wo man sogar noch die Erlaubnis des Züchters braucht) oder wenn die Katze verstirbt. Meine Züchterin hat sogar im Kaufvertrag geregelt, dass sie ein "Vorkaufsrecht" hätte, würde man die Katze abgeben wollen, kann sie für die Anzahlung die Katze zurückkaufen. Aber diese Gegebenheiten hat man eben nur in seriösen Zuchten. Bei Schwarzzüchtern sieht es schon wieder anders aus. Hier macht man ein Schnäppchen in dem man sich eine Maine Coon oder einen Siamesen ohne Stammbaum um 250 Euro kauft und wenn einem das Tier dann doch zu lästig wird, verkauft man es weiter, denn "billige" Rassekatzen sind sehr beliebt. Oder sie werden ins Tierheim gegeben.

Wenn man für die Katze 500 - 700 Euro bezahlt hat, überlegt man es sich sicher 10 x so gut, ob man sich wirklich eine Katze kauft, oder ob man es lieber bleiben lässt, ob man auch in 10 Jahren noch "bock" auf das liebevolle Geschöpf hat usw. Damit möchte ich aber niemandem unterstellen, dass er bei der Anschaffung eines Tierheimtieres, welches natürlich keine 500 Euro kostet, sein Tier nicht so lebt, das meine ich nicht und ich hoffe, ich werde nicht falsch verstanden.

Ich bin mir sicher, dass hier jeder seine Tiere über alles liebt, doch in der heutigen Gesellschaft, in der Statussymbole leider für viele so verdammt wichtig sind und jeder das neueste und tollste Handy haben muss, den größten und teuersten BMW fahren muss usw. gibt es eben leider viele Leute, die sich mal eben einen tollen Pit Bull, einen süßen Chihuahua, einen imposanten Maine Coon oder einen eleganten Orientalen zulegen und dann nach etwa einem Jahr zu der Erkenntnis kommen, dass das Tier doch nicht zu einem passt...

Das ist nur ein kleiner Auszug meiner Gedanken.

Ich habe einen Siamesen und einen Orientalisch Langhaar Kater, ich weiß, dass Orientalen momentan sehr in Mode geraten sind, doch es ist einfach mein Kindheitstraum gewesen, einmal einen Siamesen zu haben. Eine ganz verspielte, verschmuste Katze und dann habe ich mich einfach in diese zwei Kater total verliebt und dann war mir das Geld egal. Ich wusste, ich erfülle mir einen Lebenstraum, an dem ich wohl 15 Jahre lang Freude haben werde, hoffentlich noch länger. Ich habe mir eine verantwortungsvolle Züchterin gesucht und damit meine ich keine, die einem Honig ums Maul schmiert, sondern eine ehrliche, bodenständige Person, die alles sagt, was ihr auf dem Herzen liegt bzgl. der Katzen und der zukünftigen Besitzer. Sie vertraut mir, ich vertraue ihr, gemeinsam haben wir einiges gemeistert und ich hab ihr beigestanden, so wie sie mir und ich bin froh, dass ich die 2 Kater jetzt Zuhause habe, ich könnte nicht glücklicher sein.

Das verdanke ich einer Zucht.

Ganz liebe Grüße,
Tanja

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#18BeitragVerfasst: 21.10.2008 19:48 
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Meine Rassekatzen bis auf Alisa hatte ich bisher alle vom Züchter. Alisa (eine wunderschöne Perser silvershaded wurde mit 8 Jahren ins Tierheim gegeben, weil das Kind angeblich Asthama wegen Katzenhaarallergie hatte.

Dass ein Züchter noch nach acht Jahren eine Katze zurücknimmt, halte ich kaum für möglich.

Mit der Züchterin von Annie und Minouche hatte ich noch jahrelang Kontakt, dann sind sie weggezogen und das habe ich nur per Zufall erfahren, Adresse hatte ich keine mehr erfahren können. Diese Züchterin hätte die Kitten zurückgenommen, bei größerern Porblemen, aber bei erwachsenen, bereits kastrierten Tieren bezweifle ich das sehr.

Was dsas Stutssymbol angeht, so gebe ich dir recht. Als vor drei Wochen jemand vom Tierschutzverein zur Nachkontrolle für Alisa da war, sind wir auch darauf gekommen und die Dame meinte dasselbe.

Tatsache ist aber, dass überdurchschnittlich viele Perserkatzen und andere Langhaarkatzen hier im Tierheim landen. Diese Katzen sind ausnahmslos total verfilzt und man kann daher annehmen, dass manche Leute die Fellpflege unterschätzen, damit nicht klarkommen und die Katze dann bestenfalls ins Tierheim geben, oft werden sie ausgesetzt, gerade in diesem Sommer wurden verhältnismäßig viele ausgesetzte Perserkatzen in katastrophalem Zustand aufgefunden und ins Tierheim gebracht, eine wurde hochträchtig auf einem Firmengelände in ihrer offenen Schlafhöhle ausgesetzt.

Die hohen Kaufpreise der Züchter für ein Kitten sind eben keine Garantie für einen guten Platz auf Lebenszeit, es gibt offenbar genug Leute, die sich ein solches Kätzchen als Statussymbol leisten können und dann früher oder später genauso "entsorgen" wie ein geschenktes Hauskätzchen vom Bauernhof.

Meine Alisa, obwohl eine von den pflegeleichten Perserkatzen - vermutlich mit Colourpointeinschlag - war übrgiens von ihren früheren Besitzern auch teilweise rassiert worden bzw. die Halskrause gekürzt, bevor sie ins Tierheim gebracht wurde. Erst nachdem ihr Fell nachgewachsen ist, sieht man jetzt ihre ganze Schönheit.

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#19BeitragVerfasst: 21.10.2008 20:04 
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Hallo Silvia,

Züchter darf sich heute jeder nennen, jedoch gibt es hier Unterschiede. Ein seriöser Züchter, der nach den Zuchtrichtlinien züchtet, einem Verein angehört und verantwortungsvoll mit seinen Tieren umgeht, wird seine Katzen, wenn die Besitzer sie nicht mehr halten können, zurücknehmen bzw. behilflich sein, eine adäquate Lösung zu finden. Dies ist sogar häufig vertraglich so geregelt. Auch sonst behält sich der Züchter noch so einige Privilegien vor, wie z. B. die Kastration. Der Stammbaum wird erst nach der Kastrationsbescheinigung ausgehändigt. Nur ein Stammbaum zeichnet ein Tier als reinrassig aus. Des Weiteren ist dadurch belegt, dass keine Inzucht betrieben wurde. Ein Rassetier, ohne Stammbaum, ist immer ein Mix. Wobei ich hier nicht ausschließen will, dass es auch solche Tiere treffen kann, im Tierheim zu landen. Aber diese Tiere machen mit Sicherheit nur einen Bruchteil der sogenannten Rassekatzen in Tierheimen aus.

Schau Dich mal im I-Net in den verschiedenen Anzeigenportalen um. Dort werden massig sogenannte "reinrassige" Tiere zu Schnäppchenpreisen angeboten, wobei ich nicht bezweifle, dass manche auch reinrassig sind, ohne Stammbaum sind aber auch sie Mixe. Diese stammen nicht vom seriösen Züchter wie oben beschrieben, sondern von Vermehrern, die sich Züchter nennen und genau das sind die Tiere, die auch in den Tierheimen landen, denn hier wird Massenproduktion betrieben. Deshalb sind auch so viele sogenannte "Rassekatzen" in Tierheimen.

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#20BeitragVerfasst: 22.10.2008 15:36 
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Hallo Ursula, die Züchterin von Annie und Minouche hat dem 1. Deutschen Edelkatzenzuchtverband angehört, das ist "der" Zuchtverband schelchthin für Rassekatzen.

Meine beiden Katzen hatten einen Superstammbaum, der mir allerdings beim Kauf ausgehändigt worden ist, was ich auch korrekt finde.

Trotzdem hat mir die Züchterin nicht ihre neue Adresse genannt, als sie nach ein paar Jahren umgezogen ist.

Ich habe mich sehr intensiv auf diversen Internetportalen umgeschaut, als ich nach einer Nachfolgerin für Minouche gesucht habe und weiß sehr wohl, was da vorgeht.

Ich bezweifle aber nach wie vor, dass man Alisa noch nach acht Jahren beim Züchter zurückgenommen hätte, egal wie seriös der auch gewesen sein mag.

Troll hat übrigens keinen Stammbaum, weil seine Züchterin erst später in einen Zuchtverband eingetreten ist.

Das Problem bei Rassekatzen in Tierheimen sind nicht die Züchter sondern die Käufer, die sich eine solche Katze als Prestigeobjekt zulegen und dann eben merken, dass sie auch Arbeit macht, die Fellpflege bei den Langhaarkatzen problematisch sein kann usw.

Man sieht einer Katze schon an, ob sie reinrassig ist oder nicht, auch wenn sie aus dem Tierheim stammt oder keinen Stammbaum hat.

Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum gerade du so auf den Stammbaum pochst, deine beiden Mädchen sind doch Mixe und haben von daher selbst keinen Stammbaum. Und wenn ich selbst nicht züchten oder auf Ausstellungen gehen will, ist es mir ehrlich gesagt egal, ob meine Katzen als Mixe gelten oder als reinrassig, schließlich müssen sie nur mir gefallen.

Ich kannte mal eine Maincoonzüchterin sehr gut, die war in einem Verband, gab die Stammbäume nur nach Kastrationsbescheinigung raus usw. Aber die Leute hatten sehr wenig Geld und haben sehr wohl mit ihrer Zucht ein Geschäft gemacht, und die Hygiene zuhause ließ auch zu wünschen übrig.

Auch die sind dann weggezogen und ich gehe jede Wette ein, dass die Käufer ihrer Katzen (ich gehöre da nicht dazu) auch die neue Adresse nicht erhalten haben. Auch die Zuchtverbände können nicht jeden einzelnen Züchter überprüfen.

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#21BeitragVerfasst: 22.10.2008 15:53 
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Silvia hat geschrieben:
Man sieht einer Katze schon an, ob sie reinrassig ist oder nicht, auch wenn sie aus dem Tierheim stammt oder keinen Stammbaum hat.

Woran willst Du das erkennen? Es gibt so viele Zuchtlinien der einzelnen Rassen, da ist ein Laie echt überfordert.

Zitat:
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum gerade du so auf den Stammbaum pochst, deine beiden Mädchen sind doch Mixe und haben von daher selbst keinen Stammbaum. Und wenn ich selbst nicht züchten oder auf Ausstellungen gehen will, ist es mir ehrlich gesagt egal, ob meine Katzen als Mixe gelten oder als reinrassig, schließlich müssen sie nur mir gefallen.

Ich persönlich poche auf keinen Stammbaum, da hast Du etwas missverstanden. Wobei mir auf der Suche nach einem reinrassigen Ragdoll-Kater ein Stammbaum dennoch wichtig war, allein um sicher zu gehen, dass er aus keiner Inzucht stammt. Aber ich spreche hier von Liebhabern bestimmter Rassen. Es ist auch nicht so, dass Rassetiere ein Prestigeobjekt sein müssen, manche Leute sparen darauf, um sich einen Traum zu erfüllen. Bei Rassetieren mit Stammbaum gehe ich davon aus, dass sie aus einer seriösen Zucht stammen und nicht in Hinterhöfen produziert wurden. Außerdem kann ich die Diskussion nicht so ganz nachvollziehen, bei Hunden stört sich keiner, wenn jemand eine besondere Vorliebe für eine bestimmte Rasse hat.

Es gibt überall schwarze Schafe, nicht nur unter den Züchtern, auch unter Tierschutzvereinen, so ungerne ich das auch sage.

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#22BeitragVerfasst: 22.10.2008 16:07 
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Ursula, in einem Punkt muss ich dir recht geben, dass sich bei Hunden auch niemand dran stört, dass jemand eine vorliebe für eine bestimmte Raqsse hat.

Es gibt bei jeder Katzenrasse einen Standart, an dem man die Reinrassigkeit erkennen kann. Bei deinen Argumenten sollte man also Rassekatzen wohl nie aus dem Tierheim holen, weil man da keinen Stammbaum dazu bekommt, etwas, das ich nicht nachvollziehen kann.

Dein Henry, der offenbar einen Stammbaum hat, ist doch trotzdem abgeschoben worden.

Eine frühere Kollegin von mir hat ihren Perserkater auch bei einer sehr seriösen Züchterin vom 1. Deutschen Edelkatzenzuchtverband gekauft.

Die Züchterin war so "seriös", dass sie, um das Fell ihrer Persermütter zu schonen, die Perkatzen ihre Babys nicht hat selbst säugen lassen. Dafür hielt sie extra Hauskatzen, die unkastriert frei herumliefen und natürlich ständig Babys bekamen. Die jungen Hauskätzchen wurden dann eingeschläfert und den Hauskatzenmüttern die Perserbaby zum Säugen untergeschoben.

Bei so einer Züchterin würde ich nie eine Rassekatze kaufen, das habe ich auch damals meiner Kollegin gesagt und damit Unverständnis geerntet. Die Züchterin hatte natürlich Stammbäume für alle ihre Katzen.

Meine Annie war trotz ihres hochkarätigen Stammbaums und entsprechendem Kaufpreis von klein auf krank und hat Unsummen beim Tierazrt im Laufe ihres Lebens gekostet. Troll ist ohne Stammbaum kerngesund.

Die "seriöse" Züchterin von Annie und Minouche hatte ein Persermischlingskätzchen aus einem "Unfall", ein sehr schönes Tier. Als sie viele Zuchtkatzen hatte, war diese noch recht junge Katze plötzlich zuviel und sollte eingeschläfert werden. Allerdings hat sich dann die schwiegermutter erbarmt und die Katze genommen. Als ich ihr sagte, dass man ein "überflüssiges" Mischlingskätzchen auch in gute Hände verschenken kann, war die Züchterin total verblüfft, auf die Idee wäre sie nie gekommen.

Trotzdem war diese Dame im 1. Deutschen Edelkatzenzüchterverband Mitglied und galt als seriös.

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#23BeitragVerfasst: 22.10.2008 16:21 
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Die Gesundheit einer Katze hängt mit Sicherheit nicht davon ab, ob sie einen Stammbaum hat oder nicht. Seriöse Züchter sind für mich nur Züchter, die ich auch zu jeder Zeit besuchen kann und mich auch ohne Anmeldung dort umschauen darf. Dann nämlich kann ich mich selbst davon überzeugen, ob es sich um einen seriösen Züchter handelt. Wenn schon Rassekatze, dann nur von einem so kontrollierten Züchter. Wir haben auch 2 Rassekatzen mit Stammbaum. Allerdings haben wir auch 4 Samtpfoten, die aus Notsituationen stammen. Und wenn eine Katze in Not ist, ist es eigentlich egal, ob Rassekatze oder Hauskatze, sie braucht Hilfe. Allerdings sollte man nicht bei Hinterhofzüchtern kaufen, weil die Kätzchen dort billig sind, sondern solche Züchter dem Tierschutz melden!!! Eine artgerecht und mit Liebe aufgezogene Rassekatze hat nun mal ihren Preis.

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#24BeitragVerfasst: 22.10.2008 16:36 
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Ich weiß nicht, ob ich schon erwähnt hatte, dass es unter den "seriösen" auch sehr unseriöse Züchter gibt... Bild

Als wir für Kiwi vor 2 Jahren die Fehldiagnose HCM bekommen haben, habe ich mich im Spezialforum für diese Herzerkrankung angemeldet. Was ich da gelesen habe, hat mir die Haare wirklich zu Berge stehen lassen. Absolut seriöse Züchter, ordnungsgemäß in Zuchtverbänden, ignorieren diese Erkrankung schlichtweg. Nicht alle, aber doch die meisten. Und das, obwohl sie über HCM genau Bescheid wissen. Dann bekommst du bei einem seriösen Züchter ein Kitten mit Stammbaum - und es erlebt seinen ersten Geburtstag nicht.

Das funktioniert deshalb so gut, weil die meisten Leute gar nicht Bescheid wissen über diverse Krankheiten, die sich vererben. Jemand, der sich seine erste Katze aussucht, wird nur selten vorher durch diverse Katzenforen toben, um sich zu informieren. Er wird eher auf die unendlich vielen Seiten der Züchter gehen und alles glauben, was diese schreiben. Woher soll so jemand dann wissen, welcher Züchter WIRKLICH seriös ist? Und da Geiz geil ist, wird er vermutlich bei einem unseriösen Züchter landen... Bild

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#25BeitragVerfasst: 22.10.2008 16:56 
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Silvia, ein Laie erkennt den Rassestandard mit Sicherheit nicht, denn selbst Experten haben ihre Probleme damit, diesen kann nur die Ahnentafel belegen.

Du wirst es nicht glauben, aber ich habe auch in Tierheimen nach einem Ragdoll gesucht, aber keinen gefunden und ich habe mich ehrlich darum bemüht und mir auch Zeit gelassen. Natürlich hätte ich so einem Tier, auch ohne Stammbaum, den Vorzug gegeben. Ich werde aber nicht Privatleuten noch eine beträchtliche Summe in die Hand drücken, für ein Tier, von dem ich nichts weiß. Bei einem Tier, dass beim Tierschutz gelandet ist, wäre mir das egal. Ich stehe dazu, es musste ein Ragdoll sein, in Tierheimen offensichtlich nicht zu haben, zumindest sind sie dort eine Seltenheit.

Stimmt, Henry wurde nach 4 Jahren abgeschoben, die Zucht gibt es nicht mehr. Aber wie Du siehst, ist er nicht im Tierheim gelandet, sondern wurde von privat per Inserat angeboten und hier war mir der Ursprung des Tieres schon wichtig.

... und wie ich schon sagte, man kann nicht alle in einen Topf werfen.

@ Angela

Wie schaut es denn bei der Hundezucht aus? Hier scheint es völlig normal, dass sich Menschen für eine bestimmte Rasse entscheiden, nur bei Katzen ist der Aufschrei immer groß.

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#26BeitragVerfasst: 22.10.2008 17:52 
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Ursula, da hast du sicher Recht mit den Hunden. MIR persönlich wäre ein Mischling sicherlich am liebsten... Bild

Und wenn wir mal Rentner sind und die Zeit für einen Hund haben, werden wir uns mit Sicherheit KEINEN Welpen aussuchen.

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#27BeitragVerfasst: 22.10.2008 17:58 
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Angela, auf der Suche nach einem Ragdoll war mir ebenso wichtig, dass es ein bereits erwachsenes Tier ist, sonst hätte ich auch zum Züchter gehen können, denn für meine Ladies wäre ein Welpe viel zu lebhaft gewesen. Es spielen eben auch bestimmte Bedürfnisse und Voraussetzungen eine Rolle. Aber ich kann junge Leute durchaus verstehen, wenn sie sich für Welpen entscheiden und miterleben möchten, wie sie aufwachsen.

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#28BeitragVerfasst: 22.10.2008 21:31 
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Angela hat geschrieben:
Ich weiß nicht, ob ich schon erwähnt hatte, dass es unter den "seriösen" auch sehr unseriöse Züchter gibt... Bild

Die sogenannten "schwarzen Schafe" wurden hier schon mehrfach erwähnt. Damit waren nicht die Hinterhofzüchter gemeint, denn das ist wieder ein anderes Thema.

Mir war ganz entfallen, dass wir im Forum einen entsprechenden Beitrag zu Rassekätzchen, Bedeutung des Stammbaums, Züchter usw. haben. Leider hatte ich ihn bisher in einer anderen Rubrik platziert und völlig vergessen. Ich hätte mir damit viel Geschreibsel ersparen können. Bild

Rassekätzchen ohne Papiere besonders günstig

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#29BeitragVerfasst: 23.10.2008 07:11 
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Hofkatze
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Ein schwieriges Thema, viele verschiedene Ansichten und die Tatsache, dass man beim Schreiben schnell etwas falsch versteht, lässt schnell mal jemanden etwas falsch verstehen.

Klar, gibt es auch unter "seriösen Züchtern" schwarze Schafe, die nur so tun als ob und in Wirklichkeit geht es ihnen nur drum, die Katz zu verkaufen und der Rest ist egal. Aber genau deshalb, muss ich mich VORHER genau über die bevorzugte Rasse informieren und mir die ins Auge gefassten Zuchten genau ansehen. Wie leben die Katzen? Separiert? Zusammen? Gibt es streit, wenn sie sich über den Weg laufen? Sind sie scheu? ... Diese Fragen können beliebig weitergeführt werden.

Fazit ist, die Entscheidung für eine Katze, sollte man NIE übers Knie brechen. Egal ob Rassekatze oder Notfallkatze.

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#30BeitragVerfasst: 23.10.2008 10:47 
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Ich persönlich denke, dass jeder die Katze halten sollte, die am besten zu ihm und seinen Lebensumständen passt, egal ob Rasse - oder Hauskatze.

Und in jedem Fall sollte man sich vorher genau über die Bedürfnisse des Tieres bzw. der Rasse informieren und sich die Entscheidung reiflich überlegen. Ich habe noch kein Tier - egal ob Katze oder anderes Tier - spontan angeschafft.

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