Katzenforum Bubastis

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 Betreff des Beitrags: Tierklinik
#1BeitragVerfasst: 11.06.2008 22:19 
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Ich war gestern mit Alisa zum Impfen in der hiesigen privaten Tierklinik, wo ich schon seit Dezember 96 hingehe und immer zufrieden war.

Gestern war ich allerdings nicht zufrieden, ich kam mir vor wie beim Kassenarzt, alles ging sehr schnell und ruppig. Dazu muss ich sagen, dass die Klinik erst seit 1. Juni auf Terminsprechstunde umgestellt hat, bisher hatten sie eine offene Sprechstunde, was mir auch lieber war. Früher bekam man, wenn ein Tier dort einen Eingriff hatte, auch wenn es nur Zahnsteinentfernen war, erst ein Gespräch mit einem Tierarzt, bevor man das Tier mitnehmen durfte, gestern habe ich mitbekommen, dass das Gespräch nur noch zwischen Tür und Angel mit der Arzthelferin stattfindet.

Früher hatte man einen gewissen zeitlichen Spielraum, um ein Tier dort zur OP abzugeben, jetzt muss man morgens um 7 da sein.

Vor allem gefällt es mir aber nicht, dass man nur noch eine Nummer ist und alles ganz schnell gehen muss, jede Frage ist schon zuviel. Ich wollte dem Arzt noch eine Warze zeigen, die Alisa am Hals hat, aber in der ganzen Hektik habe ich es vergessen.

Und das alles bei den gesalzenen Preisen! Alleine für die Impfung habe ich 37 Euro und etwas bezahlt, im Dezember waren es noch rund 32 Euro.

Für Alisas OP soll ich mit Zahnsteinentfernen und Inhalationsnarkose 200 bis 230 Euro bezahlen, und zwar alles auf einmal, da kann man doch etwas mehr erwarten.

Ich bin am Überlegen, zu wechseln. Es gibt hier in der Stadt inzwischen jede Menge Kleintierärzte, auch in den Nachbarorten. Andererseits sind sie in der Tierklinik medizintechnisch natürlich bestens ausgerüstet, das kann wohl keine normale Kleintierpraxis bieten. Gruß Silvia


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#2BeitragVerfasst: 11.06.2008 22:31 
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Hallo Silvia,

ich bin mit meinen Dreien auch in einer Kleintierpraxis, die allerdings sehr gut ausgestattet ist, mit Röntgen, EKG, Ultraschall,Labor und OP. U. a. wird auch die Inhalationsnarkose, Blutdruckmessung uvm. angeboten. Suche Dir doch im Tel.-Buch einige Praxen heraus und dann schaue mal, ob sie eine Internetseite (für den ersten Eindruck) haben. Am besten ist aber immer noch die Mund-zu-Mund-Propaganda.

Hier der Link von meiner , denn auch eine Kleintierpraxis kann sehr gut ausgestattet sein.

PS: Als ich Henry letztes Jahr grundimmunisieren ließ, habe ich 34 € inkl. MwSt für eine Impfung (Katzenschnupfen/Katzenseuche) gezahlt. Hatte jetzt krampfhaft die Rechnung gesucht und gefunden Bild

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Gruß
Ursula (Admin)

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#3BeitragVerfasst: 12.06.2008 06:40 
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Hallo Silvia,

ich weiß jetzt gar nicht, wo du wohnst... Bild

Auch in einer Großstadt wie Hamburg ist es nicht leicht, einen guten TA zu finden... Bild Wir hatten hier - wie auch Ursula - eine gut ausgestattete Kleintierpraxis mit 3 gefunden und glaubten uns in guten Händen. Leider waren sie dann nicht in der Lage, Yokos FORL zu diagnostizieren und Kiwis Herzinsuffizienz war bei ihnen nach Herzschall eine HCM. Hier habe ich die richtige Diagnose dann von einem zertifizierten Kardiologen erst einen Monat später bekommen... Bild Außerdem hatten sie wirklich gepfefferte Preise. Für ein Röntgenbild von Yokos Kiefer plus Zahnextraktion von 6 Backenzähnen habe ich knapp 350,- Euro bezahlt - die 2. OP bei einem anderen TA hat mich knapp 100,- Euro gekostet - das ist schon ein heftiger Unterschied.

Ich habe jetzt 2 - einmal den Kardiologen, den ich ja ohnehin jährlich für Kiwi's Kontrollherzschall brauche und der jetzt aktuell auch den Blasenschall bei Puschkin machen konnte und zum anderen für Kleinigkeiten wie z.B. Erkältung der Mädels im Winter oder den jährlichen Check-up bzw. eine Blutuntersuchung eine ganz kleine Praxis ohne weitere technische Ausstattung.

Für einen richtig heftigen Notfall würde ich eine große Klinik aufsuchen, die zwar einige Stadtteile entfernt ist, aber mir dafür am sichersten wäre.

Eine OP ohne vorheriges ausführliches Gespräch käme für mich nicht in Frage, diese Zeit sollte sich auch wirklich jeder TA nehmen. Du darfst nie vergessen, dass du zahlender Kunde bist und absolut das Recht hast, auch als solcher behandelt zu werden. Mit einem bestimmten, aber trotzdem freundlichen Auftreten kann man das oftmals erreichen. Wenn ich mehrere Fragen habe, mache ich mir auch vorher oft einen Zettel, damit ich dann später nichts vergesse.

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Liebe Grüße von Angela
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#4BeitragVerfasst: 12.06.2008 08:13 
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Ich habe ja auch den TA gewechselt, weil meiner so irre Preise hatte. Die neue ist sehr nett - allerdings nicht so gut ausgestattet. Sie muß dan weiterverweisen. Leider. Aber für den "Hausgebrauch" ist sie in Ordnung.

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LG
Rosi
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#5BeitragVerfasst: 12.06.2008 11:57 
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Hallo, ich wohne in der Nähe von Stuttgart, habe aber seit Ende Oktober kein Auto mehr, dh., ich muss für Tierarztbesuche ein Taxi nehmen, da kommt es dann schon auf die Entfernung an.

Ich habe aber im Internet eine ganze Menge Kleintierärzte hier in der Stadt gefunden. Aber nur sehr wenige haben eine Homepage. Eine Praxis im Nachbarort hat eine HP, dort steht aber gleich drauf, dass sie nur gegen sofortige Barzahlung arbeiten, je nachdem, was anfällt, kann das schon mal zum Problem werden, man weiß ja nie, was kommt. Gruß Silvia

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Liebe Grüße von Silvia mit Troll und Alisa


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#6BeitragVerfasst: 14.06.2008 13:55 
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Hallo, ich habe mich mit den Damen vo m Tierheim gemailt und die meinen auch, dass ich Alisa in der Tierklinik operieren lassen soll, weil die hier im Umkreis die besten Tierärzte und technischen Geräte haben.

Wir haben übrigens am 2. Juli unseren Termin.

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#7BeitragVerfasst: 14.06.2008 16:55 
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Begrüßenswert wäre, wenn sich das Tierheim mit einem kleinen Beitrag an den Kosten beteiligen würde.

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Gruß
Ursula (Admin)

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#8BeitragVerfasst: 14.06.2008 23:02 
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Hallo Silvia,

wir sind auch in einer Kleintierpraxis, die auch nicht die riesen Ausstattung hat. Wenn größere Dinge anlagen, sind wir bis zum Sommer letzten Jahres in eine größere Praxis gefahren, die wohl aber leider eher auf größere Tiere spezialisiert zu sein scheint, da sie auch die Nierenprobleme, die unsere Gizmo letztes Jahr hatte, sogar auf direkte Hinweise und Nachfragen unsererseits nicht erkennen konnten. Gizmo ist ein paar Wochen später leider daran verstorben. Ich möchte gar nicht wissen, ob man zu diesem Zeitpunkt noch etwas hätte tun können.Bild

Nun sind wir nur noch in dieser Kleintierpraxis, wo wir aber bisher auch weitestgehend mit aus gekommen sind. Die Tierärztin ist sehr nett, nimmt sich sehr viel Zeit und ist vor allem auf das Wohl der Tiere bedacht. Als sie im Dezember letzten Jahres bei unserem Cocy FIP diagnostizierte, haben wir so schon eine Menge Geld ausgegeben - hätten wir sie aber nicht gehabt, wahrscheinlich noch viel, viel mehr. In solchen Fällen erlässt sie einem auch schon einmal dies oder das. Das finde ich schon sehr kullant. Bei ihr kommt zuerst das Tier und dann das Geld. Ich denke, dass gibt es nicht sehr oft.

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#9BeitragVerfasst: 16.06.2008 11:39 
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Hallo Schnickel und Ursula, was die Kosten angeht: Ich hätte Alisa beim Vertragstierarzt des Tierheims kastrieren lassen können, dann hätten sie die Kosten übernommen, der ist aber nicht hier in der Stadt und da ich kein Auto mehr habe, ist es zu weit.

Na ja, da ich gesagt habe, dass ich Alisa beim eigenen Tierarzt kastrieren lasse, habe ich für sie nur eine freiwillige Spende bezahlen müssen nach eigenem Ermessen.

Unsere Klinik hier ist auf Kleintiere spezialisiert. So eine Ärztin wie Schnickel würde ich auch suchen, das ist sicher das Beste. Natürlich muss man in technisch entsprechend ausgestatteten Praxen die ganze Einrichtung irgendwie immer mitbezahlen weil generell ein höherer Gebührensatz verlangt wird. Und es besteht natürlich auch das Risiko, dass einem Untersuchungen naheglegt werden, die nicht wirklich nötig sind.

Mittelfristig werde ich auf jeden Fall weitersuchen. Irgendwie habe ich aber den Eindruck, dass bei den Tierärzten im näheren Umkreis das Geld im Vordergrund steht. Wenn schon auf der Homepage steht, dass sofort in bar bezahlt werden muss, lässt das darauf schließen und da man nie weiß, was noch kommt, ist das schon beunruhigend.

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#10BeitragVerfasst: 03.07.2008 10:33 
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Was unsere Tierklinik hier angeht, so hat sich dort seit der Umstrukturierung vor einem Monat der Service enorm verschlechtert. Man ist nur noch eine Nummer und es wird nicht berücksichtigt, dass hinter jedem Tier ein Mensch steht, der in bestimmten Situationen auch enormen psychischen Stress durchmacht.

Da war meine letzte Autowerkstatt noch viel persönlicher und menschlicher. In der Klinik sind sie nur noch darauf angelegt, in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Leute / Tiere abzufertigen, denn umso mehr Geld kommt rein.

Bei der Vielzahl der Tierärzte und Helferinnen, die dort arbeiten, weiß sowieso keiner vom anderen und niemand kennt einen.

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#11BeitragVerfasst: 22.08.2008 23:53 
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Jetzt bin ich ganz schön geschockt über die Preise bei Zahnsteinentfernung. Zombie und Paul waren vor 14 Tagen zur Zahnsteinentfernung. Nicht in einer Tierklinik, sondern bei meinem TA. Dort bin ich keine Nummer, er kennt die beiden und er nimmt sich sehr viel Zeit mit Tier und Mensch. Für die Zahnsteinentfernung und noch die Pille für unser Tinchen habe ich dann gerade mal 130 Euro bezahlt. Das ist ja gegen die Preise deiner Tierklinik gerade mal ein Taschengeld. Zum Glück dann auch noch mit First Class-Versorgung.

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#12BeitragVerfasst: 23.08.2008 11:43 
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Na ja, bei Alisa wurde ja nicht nur der Zahnstein entfernt, in erster Linie wurde sie kastriert, dabei hat man ihr auch die Gebärmutter mitentfernt und sie bekam eine Inhaltionsnarkose plus Venenkatheter und Monitorüberwachung.

Zur Erklärung: Sie ist scon acht Jahre alt und bekam von ihrem Vorbesitzer seither die Pille, deswegen hat man die Gebärmutter mitentfernt.

Eine ganz normale Routinekastration bei einer Kätzin kostet in unserer Tierklinik 105 Euro.

Was das Zahnsteinentfernen so teuer macht, ist die Narkose.

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#13BeitragVerfasst: 23.08.2008 15:20 
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Okay, das hatte ich irgendwie überlesen. Dann sind die Preise doch im Rahmen, denke ich.

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 Betreff des Beitrags: Tierkliniken
#14BeitragVerfasst: 23.06.2009 12:37 
Hallo an alle,

ich musste letztens notgedrungen nachts mit meinem Kater Berry in die Tierklinik Marzahn (Berlin) und bin masslos schockiert, wie man da mit Tier und Mensch umgeht.

Mein Kater hat schwer Diabetis und eines nachts hatte ich den Verdacht der Unterzuckerung. Meine eigene Tierärztin wollte ich nicht aus dem Bett klingeln. Also bin ich in die Tierklinik Marzahn gefahren.

Nach einer sehr kurzen Aufnahmeprozedur mit einem Blutzuckertest wurde mir gesagt, dass Berry da bleiben muss. Er hätte zwar keine Unterzuckerung wäre aber stark überzuckert. Er bräuchte eine Infussion. Soweit so gut. Zu dem Aufnahmeprozedere gehört auch, dass einem ein sog. Kostenvoranschlag gemacht wird und man die min. die Hälfte anzahlen müsse. Bei mir belief sich die Berechnung auf300 €.

In den 1 1/2 Tagen in denen mein Kater da war, war es unwahrscheinlich schwierig richtige Auskünfte zu bekommen. Selbst wenn man einen "Arzt" am Apparat hat, war dieser sehr kurz angebunden und nicht bereit wirklich etwas zu sagen. Schlußendlich durfte ich meine Kater auf meinem ausdrücklichen Wunsch nach 1 1/2 Tagen abholen, da eigentlich nur noch die Wiedereinstellung auf das Insulin erfolgen sollte.

Gut dass wir ihn abgeholt haben, denn sonst wäre er aufgrund der "SUPER" Pflege in der kommenden Nacht verstorben.

Mein Kater lag total durchnässt/beschmutzt in seinen eigenen Ausscheidungen. Es wurde nicht weg gemacht. Ich habe voll reingefasst als ich meinen Kater aus der Box geholt habe.
Man hat trotz meiner nachdrücklichen Hinweise, dass mein Kater gerade eine Antibiotikerbehandlung wg. schlechter Leberwerte/Durchfall erhält, die Antibiose nicht weiter gemacht. Und schlussendlich hat sich anhand der Rechnung herausgestellt, dass weder ein großes Blutbild gemacht, noch hat man regelmäßig seinen Blutzucker gemessen. In den 1 1/2 Tagen hat man genau 3 Blutabnahmen (inkl. der von der Aufnahme) gemacht...
Und für den ganzen Aufwand hat man 175,00 € berechnet.

Als ich meinen Kater so aus der Tierklinik geholt habe, habe ich "Gott sei Dank" geistesgegenwärtig diese Mängel beim örtlichen Ordnungsamt angezeigt und anschließend meinen Kater zu meiner Ärztin gebracht.
Sie hat es mit sehr viel Mühe geschafft, dass es heute meinem "Dicken" wieder verhältnismäßig gut geht.

Ich bin froh, dass ich eine sehr gute Tierärztin habe und es wird mir nie wieder (selbst nachts nicht) passieren, dass ich in Berlin in irgendeine Tierklinik gehe.

Ich hoffe Ihr habt nicht auch schon solch schlechte Erfahrungen gemacht und hoffe auch, dass solltet Ihr Berliner sein, diese Tierklinik meiden werdet.

Liebe Grüße Mandy


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierkliniken
#15BeitragVerfasst: 23.06.2009 16:13 
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Mandy hat geschrieben:

Mein Kater lag total durchnässt/beschmutzt in seinen eigenen Ausscheidungen. y

Mandy, diese Erfahrung habe ich mit Cleo hier in Süddeutschland auch gemacht!Als ich Sturm gelaufen bin, ließ man mich dann immer erst warten, um zu schauen, ob sie wieder "voll" war...einmal bin ich vorher rein und hab gesehen, wie man meine wirklich kranke Katze mit dem Hinterteit unter das fließende Wasser gehalten hat, obwohl sie gejammert hat Bild Bild Bild.
Trotzdem denke ich, war es gut, daß sie dort war, ich habe zwar noch ordentlich rumgemault, aber es muß nur eine Tierpflegerin sein, die sich nicht gut kümmert und schon ist die "Kacke am Dampfen"!Wie hat denn das Ordnungsamt reagiert?Gucken die da nach?
Mir hat man das damals so erklärt, daß 1. meine Katze nicht kooperativ sei und man sie nicht "einfach waschen" könne und 2. sie wohl aus Protest nicht in die Kiste ging und 3. man nicht jede Ausscheidung wegspülen könne, das "liefe sozusagen aus ihr heraus" und man würde sie mit jeder Waschung zusätzlich stressen.Ich war sogar bereit, zusätzlich Geld zu bieten...
In dieser Woche war ich oft in der Tierklinik und hab mich dann teilweise selbst gekümmert, sie gefüttert und geputzt.

Aber jetzt zu deinem Berry:
Ist es denn jetzt wieder gut?Mißt du immer seine Zuckerwerte?

Ist aber schon ein Ding mit der Klinik...vielleicht kannst du nochmal nachhaken, weshalb das so gelaufen ist (schlechte Versorgung, ungenügende Auskunft, etc...)

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