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 Betreff des Beitrags: Ein Freund der Zahnlosen
#1BeitragVerfasst: 07.12.2011 00:17 
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Stammkatze
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Ich bin ein Freund von zahnlosen Katzen.

Mittlerweile handhabe ich es so, dass ich bei den jährlichen Check-ups bei Katzen ab ca. 8 - 10 Jahren dazu neige Zähne statt zu sanieren ziehen lasse und das, was so aussieht, als ob es im nächsten halben Jahr Probleme bereiten könnte auch.

Warum?

- Weil mit zunehmendem Alter Narkosen immer kritischer zu sehen sind.
- Von lieben bekannten die aktiv im Tierschutz arbeiten höre ich immer wieder "die zahnlosen Senioren sind die
gesündesten Katzen bei uns".
- Katze auch ohne Zähne glücklich sein kann
- Zahnstein bei Veranlagung dazu genau so schnell wieder kommt, wie er entfernt wird
- Schlechte Zähne eine Gefahr für Herz und Nieren darstellen
- Schlimme Zähne Schmerzen verursachen

Bei Katzen, die innerhalb von zwei Jahren 3 x arge Zahnfleischentzündungen zeigen, lasse ich entweder Röntgen (je nach Vorgeschichte, falls bekannt) oder direkt ziehen. Weil, so meine Erfahrungen, sich die Abstände zwischen den Entzündungen eher verkürzen als das sie länger ausbleiben.

Beispiele:

OKH Baby, beste Aufzucht, gesundes, sensibles Kerlchen kam mit 13 Monaten von seinem Geburtshaus zu mir. Er neigte zu Zahnsteinbildung und Zahnfleischentzündungen. In den ersten Jahren wurden diese 2 - 3 x jährlich mit AB behandelt. Später bei kleinsten Anzeichen auch homöopatisch, so dass wir die AB-Behandlungen auf etwa 1 - 2 Behandlungen innerhalb von zwei Jahren reduzieren konnten. Mit nur 6 Jahren zeigte sich, dass die vermeintliche Zahnsteintasche ein orales Lymphom war und darunter der Knochen frei lag. Eine OP war nicht mehr möglich.

OKH Mogli, unbekannte Vorgeschichte, kam mit 9 Jahren sehr schlank zu mir. Ein erster Bluttest zeigte schlechte Nierenwerte, ansonsten war alles im grünen Bereich. Es folgte Zahnsanierung (Zahnstein, mehrere Extraktionen), aufpäppeln, erneuter Checkup zwei Monate und 1,5 kg nach Zahnsanierung: Alle Werte im grünen Bereich. (Die Checkup-Werte verbesserten sich übrigens mit jedem Jahr in welchem Mogli gebarft wurde).

OKH Bummi, unbekannte Vorgeschichte, Matschauge, Haut und Knochen mit 2,5 kg kam mit 13 Jahren zu mir. Ein erster Bluttest zeigte schlechte Nierenwerte. Es folgte Zahnsanierung (da war nicht mehr viel, was aussah wie drei Zähne war ein Stummel und Zahnstein), einige Extraktionen, Päppeln. Auf das Ziehen der Fangzähne wurde wegen der arg langen Wurzeln und der erforderlichen Narkosedauer und -tiefe verzichtet. Der erneute Checkup zwei Monate und immerhin 900g später bestätigte CNI, wobei die Werte insgesamt ein wenig besser waren. Bummi lebte leider nur noch 28 Monate, dann starb er nicht behadelbarem Durchfall. Eine weitere Narkose für Untersuchungszwecke verbot sich aufgrund seines Gesundheitszustandes.

MC Tiger, als verletztes Fundtier zum TSV, bekannt sind danach mind. zwei Halter ehe er in unbekanntem Alter und unbekannter Vorgeschichte zu mir kam. Zahnfleisch entzündet. Lymphknoten geschwollen, groß wie Haselnüsse. AB-Behandlung. Entzündung ging zurück, Lymphknoten blieben geschwollen. 3 Monate später erneute Zahnfleischentzündung. Extraktion aller Zähne angeordnet. Blutbild zwei Monate später: super. Lymphknoten nicht mehr ertastbar. Seither keine Entzündungen mehr.

Siam Turny. Beste Aufzucht, kam mit 16 Wochen zu mir. Erste Zahnfleischentzündung und Zahnstein mit etwa 8 Jahren. Dann järhlich wiederkehrend. Zahnstein bildet sich nun auch trotz Barf. Mit 10 Jahren arg schlechter Mundgeruch, neuerliche Zahnfleischentzündung. Kater schläft viel, ist wenig aktiv. Nierenwert minimal erhöht. Ordne Zahnextraktion an. Zähne unter dem Zahnstein in gutem Zustand, beim Ziehen wird FORL festgestellt. Wurzeln arg zerfressen. Zahnextraktion ist schwierig aufgrund der brüchigen Wurzeln. In zwei Durchgängen im Abstand von ca. 10 Wochen wird bis auf die Fangzähne alles entfernt. Turny ist zwei Tage nach OP wie ausgewechselt. Tobt, ist agil, putzt alles Katzen die nicht schnell genug weg sind. Seither keine Zahnfleischentzündung mehr. Kontrollblutbild zeigt wunderbare Werte.


Möglich, dass es MEIN Weg ist mit dem Tod Babys durch ein orales Lymphom umzugehen. Beim Krebs ist ja auch immer ein psychischer Aspekt zu betrachten. Ich denke heute und im Nachhinein, dass ihn die ständigen Schmerzen ausgehöhlt haben. Ihm Lebensfreude stahlen, ihm den Spaß am Futtern vergällten und so vielleicht den Krebs erst ausgehlöst haben. Turnys Reaktion und positive Wesensveränderung nach der OP bestärken mich in diesem Glauben. Tiger knautscht auf seinen Felgen ganze Hähnchenherzen, er ist lebenslustig und agil. Die Aussagen meiner Bekannten aus dem Tierschutz über zahnlose Senioren tun ihr übriges.
Letztes Jahr berichtete mein Doc von einer Fortbildung mit Thema Zahngesundheit. Der Konsens seiner Kollegen und auchseiner Beobachtungen ist eindeutig: Wiederkehrende Entzündungen der Maulhöhle wie Gingivitis, Stomatitis, Parodontitis und Kombinationen davon stellen sich erst ein bzw. gehen dauerhaft zurück nachdem die Zähne entfernt sind. Leider, so die Beobachtungen in Fachkreisen, stößt die Vorstellung zahnloser katzen bei ihren Halter nicht unbedingt auf Akzeptanz. Hier sind wohl ästhetische Vorstellungen vorrangig. Ich schreibe absichtlich "Vorstellungen" weil ich meinen Miezen die Zahnlosigkeit nicht ansehe.

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Die Menschheit lässt sich grob in zwei Gruppen einteilen: in Katzenliebhaber und in vom Leben Benachteiligte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Freund der Zahnlosen
#2BeitragVerfasst: 07.12.2011 00:37 
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Du hast dir sicher viele Gedanken gemacht und dich informiert.

Trotzdem muß ich sagen, das sich das für mich nicht gut anfühlt:
Katzen sind Raubtiere und brauchen ihre Zähne, es sei denn, diese Zähne sind definitif kaputt.

Möglicherweise gibt es Katzen, die auf ihren "Felgen" kauen und damit glücklich sind- aber das ist meiner Meinung nach von der Natur nicht vorgegeben.

ich hatte einen sehr zahnreichen Senior, der sehr alt werden durfte und für den ich mich noch heute freue, daß er im hohen Alter alle seine Zähne in seine Beute schlagen konnte.

Nein, ich kann mich dir da nicht anschließen.

Ich bin keine Freundin von zahnlosen Katzen, solange keine Lebensbedrohung besteht.(dann- natürlich- würde ich abwegen und von Fall zu Fall entscheiden.)

Das ist für mich in keiner Weise "artgerechte" Katzenhaltung

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Freund der Zahnlosen
#3BeitragVerfasst: 07.12.2011 00:41 
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Simbo hat geschrieben:
Ich bin ein Freund von zahnlosen Katzen.

Mittlerweile handhabe ich es so, dass ich bei den jährlichen Check-ups bei Katzen ab ca. 8 - 10 Jahren dazu neige Zähne statt zu sanieren ziehen lasse und das, was so aussieht, als ob es im nächsten halben Jahr Probleme bereiten könnte auch.

Heißt das, Du lässt auch Zähne ziehen, nur wegen des Alters? Meine Lady wurde 16 Jahre alt und war in ihrem ganzen Leben zwei, wenn es hoch kommt, drei mal zur Zahnsteinentfernung, sie hatte bis zum Schluss noch alle ihre Zähne, es gab keinen Grund, ihr sie ziehen zu lassen, hätte man bei uns in der Praxis auch nicht gemacht.

Meine Katze Lucy hingegen, hatte schon sehr früh Zahnprobleme und so wurden die Zähne im Laufe der Jahre weniger. Im Alter von 12 Jahren hatte sie noch 6 Zähne, 4 davon mussten raus, ich war mir mit der einig, dass wir die anderen beiden auf Grund ihres Alters gleich mit herausnehmen, wobei mich die darauf hinwies, dass es nicht ganz einfach ist, gesunde Zähne zu ziehen und sie das nur auf Grund ihrer häufigeren Zahnprobleme sowie ihres Alters macht. Die vorderen kleinen Zähnchen durfte sie behalten, das war auch gut so, somit konnte sie sich noch immer selbst helfen, wenn ihr der Pelz juckte oder auch Krallenpflege betreiben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Freund der Zahnlosen
#4BeitragVerfasst: 07.12.2011 18:40 
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Doch, ich verstehe Andrea schon. Mir ist eine zahnlose, dafür aber schmerzfreie Katze auch deutlich lieber... ;)

Bei uns sind Yoko und Kiwi backenzahnlos, weil bei beiden durch Röntgen FORL festgestellt wurde. Yoko hat nach Entfernung der Zähne richtig "aufgedreht", als wäre sie eine andere Katze... :mrgreen: Anfangs hatte ich ihnen das Rohfleisch noch gewolft, aber das ist schon lange nicht mehr nötig. Sie knatschen beide wunderbar auf ihren Felgen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Freund der Zahnlosen
#5BeitragVerfasst: 07.12.2011 18:51 
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Naja, niemand von uns würde seiner Katze Schmerzen zumuten, das ist mal klar!

Hier hörte es sich für mich so an, als würden bei älteren Katzen die Zähne prophylaktisch gezogen werden.
Möglicherweise habe ich das falsch verstanden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Freund der Zahnlosen
#6BeitragVerfasst: 07.12.2011 19:45 
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Bei mir kam es auch so rüber :dontknow:

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Freund der Zahnlosen
#7BeitragVerfasst: 07.12.2011 20:20 
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Ich habe es eher so verstanden, dass Andrea ihren Katzen die Zähne ziehen lässt, wenn absehbar ist, dass sie in kürzerer Zeit Probleme machen. Ältere Katzen mit völlig gesunden Zähnen und Zahnfleisch wird sie sicher nicht gemeint haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Freund der Zahnlosen
#8BeitragVerfasst: 07.12.2011 21:44 
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Edda hat geschrieben:
Ich habe es eher so verstanden, dass Andrea ihren Katzen die Zähne ziehen lässt, wenn absehbar ist, dass sie in kürzerer Zeit Probleme machen.

Würde ja anders auch wenig Sinn machen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Freund der Zahnlosen
#9BeitragVerfasst: 07.12.2011 22:01 
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Angela hat geschrieben:
Doch, ich verstehe Andrea schon. Mir ist eine zahnlose, dafür aber schmerzfreie Katze auch deutlich lieber... ;)


ich schließe mich da an.

Wenn es nicht anders geht, dann raus damit.

Natürlich muss man das im Einzelfall betrachten und nicht generell Zähne ziehen lassen.
Simbo habe ich auch so nicht verstanden. :roll:

Raubtier hin oder her, wenn die Zähne faul und beschädigt sind und dadurch Schmerzen und Entzündungen verursachen,
muss gehandelt werden....und wenn nur noch die Exhumierung hilft, dann auch so.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Freund der Zahnlosen
#10BeitragVerfasst: 08.12.2011 08:26 
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Edda hat geschrieben:
Ich habe es eher so verstanden, dass Andrea ihren Katzen die Zähne ziehen lässt, wenn absehbar ist, dass sie in kürzerer Zeit Probleme machen. Ältere Katzen mit völlig gesunden Zähnen und Zahnfleisch wird sie sicher nicht gemeint haben.


So habe ich es auch verstanden und dann kann ich die Meinung auch teilen.
Ich zB kaufe ja auch teures Futter damit die Zahnbehandlungen bei Mausi ausbleiben können. Da sie ja immer unter Narkose gemacht werden müssten weil die Madame es nicht anders zulasen würde ;) Hat sich bis jetzt gut bewehrt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Freund der Zahnlosen
#11BeitragVerfasst: 08.12.2011 08:40 
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Futter ist sicher eine Sache, Zahnerkrankungen treten allerdings auch genetisch bedingt auf, siehe auch mein bereits o. g. Beispiel. Lady hatte so gut wie keine Probleme, bei Lucy hingegen begannen die Probleme bereits in frühen Jahren. Dasselbe habe ich hier wieder, Henry hat gute Zähne und ist älter, als Reza, sie hingegen neigt zur Zahnsteinbildung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Freund der Zahnlosen
#12BeitragVerfasst: 08.12.2011 20:56 
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Habe eine Arbeitskollegin, ihre Kaze ist scon eine gute Seniorin.
Genetisch bedingt leidet sie immer mal wieder an Zahnfleischentzündung.
Erschwerend kommt hinzu, dass Mieze noch Diabetikerin ist.
AB ist dann immer nicht gut, weil es sich mit auf die Diabeteserkrankung negativ auswirkt.

Weil mehrere "Baustellen" aufkommen, hat die TÄtin nun auch dazu geraten die Zähne zu ziehen.
Die Zähne bzw Zahnsubstanz hat sich binnen eines Jahres sehr verschlechtert.

Also sind die Zähne nun gezogen worden.
Nach der Abheilung ist bislang eine weitere Entzündung ausgeblieben.

Kitty ist ja geschätze 13 und sie hat ein tolle Raubtiergebiss.....dank guter Pflege und
Möglichkeit Zahnstein abzureiben...noch muss Zahnstein nicht entfernt werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Freund der Zahnlosen
#13BeitragVerfasst: 12.12.2011 11:53 
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Mein Tommy ist jetzt dreieinhalb und hat Anfang Oktober alle Zähne bis auf die "Flohzähnchen" gezogen bekommen. Er hatte nach dem Zahnwechsel immer wieder Zahnfleischentzündung und fürchterlichen Maulgeruch. Im April war schon mal eine OP bei einer , zu der ich auf Empfehlung gekommen war und mit der ich auch ausführlich über FORL gesprochen hatte. Die hat allerdings trotz meines Wunsches nicht geröngt, nur Zahnstein entfernt und einen Zahn gezogen. Besser wurde aber nix. Ein halbes Jahr später zeigte das Röntgenbild bei einer anderen dann zerstörte Zähne, die alle raus mußten - auch die Reißzähne. Tommy ist jetzt viel munterer als vorher und frißt wieder in gewohntem Tempo, Fleisch sogar schneller als vorher. Demnächst werde ich mal ausprobieren, wie er mit Küken jetzt zurechtkommt, denn die liebt er.

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Angharad
mit Puschkin und Tommy - sowie Blacky und Gypsi im Herzen


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#14BeitragVerfasst: 12.12.2011 15:04 
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PumaLady hat geschrieben:
Demnächst werde ich mal ausprobieren, wie er mit Küken jetzt zurechtkommt, denn die liebt er.

Bitte danach berichten! Das würde mich nämlich auch interessieren... :trippel

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